Ein Text von Dr. Ingeborg Kraus
Hier als PDF: Leihmutterschaft
Karlsruhe, 13.03.2026
Zum Internationalen Frauentag präsentierte die Städtegruppe Tübingen/Reutlingen[1] vom 25. Februar bis 1. März 2026 zehn preisgekrönte Dokumentar- und Spielfilme aus zehn Ländern zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen – mit vielen Gästen.
In den Dokumentarfilm über Leihmutterschaft „9-MONTH CONTRACT“[2] wurde ich als Traumatherapeutin zu der Diskussion nach der Vorführung des Filmes eingeladen. Im Saal war auch die ehemalige Vorsitzende der Frauenunion Frau Widmann-Mauz (CDU), die sich an der Diskussion rege beteiligte. 
Ich brachte die psychische und physische Gewalt reproduktiver Ausbeutung von Frauen in den Fokus. Daran anschließend machte ich die Folgen von Leihmutterschaft aus der Perspektive von vulnerablen Frauen in armen Ländern des Globalen Südens sichtbar. Diese betreffen überwiegend die Ukraine (mit 2000 bis 2500 Kindern von Leihmüttern pro Jahr), Georgien und Indien (Vor dem Verbot der kommerziellen Leihmutterschaft im Jahr 2016, wurden 25.000 Kinder jährlich ausgetragen.[3]) und die USA.
Hier mein Resümee zum Thema und zur Veranstaltung:
Zur Vorbereitung dieses Abends hatte ich mir alle Dokumentationen auf ARD und ZDF zum Thema Leihmutterschaft angeschaut. Kritische Aspekte, wie die wirtschaftliche Ungleichheit zwischen Leihmutter und Käufer, die Identitätskonflikte von Kindern sowie dubiose Käufer, die sich mit 60 Jahren noch ein Kind bestellten, waren durchaus angesprochen. Die Aspekte der gesundheitlichen Risiken für die Leihmutter und Eizellspenderin wurden jedoch gänzlich ausgeklammert. Das Glück der Eltern, die durch eine Leihmutter zu einem Kind kamen, stand im Vordergrund. Schlussfolgernd vermittelten all diese Dokumentationen eine eher verharmlosende Darstellung von Leihmutterschaft. Jemand, der sich mit dem Thema nicht tiefer beschäftigt, würde vielleicht denken, dass eine altruistische und regulierte Leihmutterschaft doch vertretbar sein könnte.
Nun zur richtigen Aufklärung in puncto Gewalt, Folgen und politische Dimensionen
Leihmutterschaft ist eine emotionale, körperliche, ökonomische und Vertrags-Gewalt
- Die emotionale Gewalt
Frauen entwickeln während und nach der Schwangerschaft sehr häufig Depressionen. So wie Prostitution ist Leihmutterschaft ohne Dissoziation kaum möglich. Die Frauen spalten mental den schwangeren Bauch von sich ab. Manche sagen: „Ich habe den Eindruck, dass die Schwangerschaft neben mir stattfindet, aber nicht in mir“[4]. Die Schwangerschaft erleben sie nicht als einen Teil ihres Körpers. Deswegen entstehen auch eine geringere Bindung zum Kind und eine größere Sorge um seine Gesundheit. Das löst Ängste aus, die auch nach der Geburt bleiben können. Frühgeburten sind sehr häufig. Bei Zwillingen gibt es 50 Prozent Frühgeburten. Bei Drillingen sind es 100 Prozent.
Das Baby wird der Leihmutter direkt bei der Geburt entnommen. Das kann zu Posttraumatischen Belastungsstörungen führen, zu Schuldgefühlen, zu Depressionen. Die Familie der Leihmutter wird mittraumatisiert.
In dem Film „9-MONTH CONTRACT“ lebt die Leihmutter mit ihrer Tochter zusammen, die die vier Schwangerschaften ihrer Mutter sehr mitnehmen. Letztendlich verhilft sie ihr zum Ausstieg aus dieser Abhängigkeit von der Agentur, die sie immer wieder anwirbt. Die Tochter widmet diesen Dokumentarfilm ihrer Mutter, der beide über einen sehr langen Zeitraum begleitet. Beide sagen, Mutter und Tochter, dass Leihmutterschaft nicht erlaubt sein darf. Das Geld hat ihnen zwar aus der Obdachlosigkeit herausgeholfen und der Tochter Zugang zu Bildung ermöglicht. Es brachte aber auch sehr viel Leid über sie beide.
- Die körperliche Gewalt
Der Mutter musste nach der vierten Geburt ihre Gebärmutter entnommen werden. Insgesamt fehlen Studien über die körperlichen Risiken einer Leihmutterschaft und diese Frauen werden auf die Risiken auch nicht hingewiesen. Eine kanadische Studie aus dem Jahr 2024[5] hat 860.000 Schwangerschaften über neun Monate analysiert. Sie fand heraus, dass 7,8 Prozent der Leihmütter schwere Komplikationen erleiden. Im Vergleich zu regulären Schwangerschaften sind es 2,3 Prozent mehr. Das ist das Dreifache! Mit schweren Komplikationen sind lebensbedrohliche Blutungen nach der Geburt gemeint. Infektionen, die zu einer Blutvergiftung führen können, die wiederum zu Organversagen führen kann oder anschließend zu chronischem Bluthochdruck. Der wiederum kann zu Infarkten führen. Oder auch eine Präeklampsie (Bluthochdruck), die Mutter und Kind gefährdet, da sie viele gesundheitliche Risiken und Folgen birgt.
Es fehlen auch Studien, was die Langzeitfolgen der hormonellen Behandlungen betrifft. 2015 gab es eine Studie in Großbritannien[6], die 250.000 IVF-Nutzerinnen umfasste (von 1991-2010). Diese bekamen wie Leihmütter die gleichen hormonellen Behandlungen. Über Wochen bekamen sie Hormone und Spritzen, um die Gebärmutter für den Einsatz des Embryos vorzubereiten. Ein Drittel wies ein größeres Risiko auf, Eierstockkrebs zu bekommen[7]. Aber anstatt zu recherchieren, welches Medikament dafür verantwortlich war, wurde die Schuld auf die Frauen geschoben, indem man ihnen sagte, dass die Unfruchtbarkeit selbst die Ursache für den Krebs gewesen sei.
Es ist skandalös, dass bis heute keine IVF-Klinik und auch kein Staat Studien in diesem Bereich verlangt hat. Die Pharmaindustrie freut sich darüber. Bei 1,5 Millionen IVF-Nutzerinnen weltweit jährlich wird hier auf Kosten der Frauengesundheit verantwortungslos gehandelt. Man gibt nämlich Frauen Tabletten, die eine Krebserkrankung befeuern.
- Die ökonomische Gewalt
Die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Ungleichheit der Frau wird missbraucht, um sie als Leihmutter zu rekrutieren. Dabei verdient sie bei dem „Deal“ am wenigsten: zwischen 10 und 27 Prozent des Preises. Die großen Gewinner sind die Agenturen, die in den reichen Ländern dafür Werbung machen. In Deutschland finden mindestens zwei Mal im Jahr Kinderwunsch-Messen dafür statt. Manche Agenturen bieten sogar ganzjährig Beratungsgespräche in Deutschland an, wie die Ukrainische Agentur „FESKOV“[8], deren Webseite vollständig auf Deutsch ist mit einer ebenfalls deutschen Telefonnummer. Zwei Klicks genügen, um ein Angebot für Leihmutterschaft zu erhalten.
Deutschland verbietet zwar Leihmutterschaft. Die Bestellung eines Kindes im Ausland bleibt aber straffrei. Dieses Verbot kann also locker leicht umgangen werden. In Deutschland selbst leben schon sehr viele Kinder,die von Leihmüttern aus dem Ausland stammen[9]. Schätzungen gehen von 50 bis 100 Kindern pro Jahr aus[10], die in Deutschland auf diese Art gezeugt werden. Einige Kinder sprechen über ihre Identitätskonflikte[11], die eine gespaltene Mutterschaft mit sich bringt. Viele von ihnen sprechen sich auch gegen Leimutterschaft aus.
- Die Vertrags-Gewalt
Während der Schwangerschaft ist die Leihmutter nicht frei. Sie darf z.B. nicht reisen. Sie muss für den Kunden zur Verfügung stehen. Manche Leihmütter entwickeln eine Bindung zu dem Kind und wollen es nicht weggeben nach der Geburt. Die Gerichte entscheiden aber immer zu Gunsten des Käufers. Oft werden die Leihmütter nicht korrekt bezahlt. Die Agenturen, die sich oft im Ausland befinden, werden dann kaum zur Rechenschaft gezogen. Der Aufwand eines Rechtsstreits ist auch sehr aufwendig für die Leihmütter.
Sie verpflichten sich vertraglich zu Zwangsabtreibungen, wenn das Fötus eine Behinderung aufweist, zur Embryonen-Reduktion, oder wenn das Kind nicht das gewünschte Geschlecht hat. Es werden auch sehr oft medizinisch nicht indizierte Kaiserschnitte vollzogen.
Nach der Geburt des Kindes bleiben diese Frauen allein. Die Aufmerksamkeit ist weg, die Betreuung ist weg. Die Frauen bleiben zurück mit ihren körperlichen und seelischen Narben. Um die Langzeitfolgen schert sich niemand mehr. Auch nicht um die Kosten, die sie dann für ihre Gesundheit zu tragen haben. Nach der Geburt verschwinden alle!
Medizinische Folgen für die Eizellspenderinnen: Die unsichtbaren Geschädigten
Die Entnahme von Eizellen ist ein schwerer medizinischer Eingriff: Über zwei Wochen müssen die Frauen Hormone einnehmen bzw. sich spritzen lassen, um dann Eizellen unter Vollnarkose entnehmen zu lassen. In einem regulären Zyklus werden ein bis zwei Eizellen freigesetzt. Bei einer Eizellbehandlung, wo ein Supereisprung durch Fruchtbarkeitsmedikamente hervorgerufen wird, sind es 30 bis 60. Es gibt noch keine Studien über die Langzeitfolgen solcher Behandlungen und die Frauen werden auch nicht über die Risiken aufgeklärt: weder über die Kurzzeitfolgen, noch die Langzeitfolgen. Die Risiken können aber multiple sein: In dem Film „Eggsploitation“ von 2010[12] berichten Eizellspenderinnen von schweren Komplikationen, die sie bei der Behandlung erlitten haben, z.B. ein Ovarielles Hyperstimulationssyndrom, das zu inneren Blutungen und sogar zu Todesfällen führen kann. Ärzten, die in solchen Kliniken arbeiten, ist es selbst aufgefallen, dass ihre Patientinnen oft an Krebs danach erkrankten.
Deshalb stellt sich hier die Frage, ob man den Kinderwunsch einer Frau auf Kosten der Gesundheit einer anderen Frau erfüllen darf!
Auswirkungen auf die Kinder
Während der Schwangerschaft werden die Kinder von der Mutter maßgeblich geprägt, durch: die Herzgeräusche, die Ernährung, die Stimme, die Bewegung, den Duft der Mutter im Fruchtwasser. All das wird in seinem Gehirn verankert. Dieses Universum wird dem Kind nach der Geburt entrissen und die biologischen Eltern wirken zunächst fremd. Das kann zu einer Art Frühtraumatisierung führen. Eine britische Studie[13] fand heraus, dass das nachhaltige Folgen haben kann. Diese Kinder weisen z.B. einen leicht erhöhten Stresswert auf. Viele leiden später unter einer Identitätskrise, wie es bei Adoptivkindern oft zu beobachten ist. Manche suchen später den Kontakt zu ihren aufgespaltenen Müttern (Eizellspenderin, Leihmutter, soziale Mutter). Viele verurteilen die Praxis der Leihmutterschaft, obwohl sie dadurch zur Welt kamen. Manche sagen, dass sie darunter leiden, dass es nicht Liebe war, die sie zur Welt gebracht hat, sondern Geld und ein Handel.
Die UN-Konvention für die Rechte der Kinder[14] besagt, dass kein Kind gekauft, verkauft oder gehandelt werden darf. Leihmutterschaft ist aber genau das!
Wie reagiert die Politik?
Experten-Kommission:Unter der „Fortschritt-Koalition“ (SPD/Grüne/FDP) gab es eine Experten-Kommission, die mehrheitlich aus Jurist:innen bestand, die die Reproduktiven Rechte untersuchen sollte. Zum Thema Leihmutterschaft, wo die Tür in Deutschland bislang fest geschlossen war, wurde die Möglichkeit einer „altruistischen“ Leihmutterschaft in Erwägung gezogen. Die Kommission wies zwar auf die Risiken hin, sah aber unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit einer Umsetzung (wenn das Paar z.B. befreundet ist). Die FDP verstand dies bislang als einzige Partei als eine Genehmigung zur Legalisierung. Auch wenn sich alle anderen Parteien gegen eine Legalisierung weiterhin aussprechen, wurde die bislang festgeschlossene Tür so doch einen Spalt geöffnet.
UN-Bericht zu Leihmutterschaft:Im Oktober 2025 wurde der UN-Bericht zur Leihmutterschaft der Sonderberichterstatterin für Gewalt gegen Frauen und Mädchen Reem Alsalem[15] veröffentlicht. Der Bericht warnt vor schwerwiegenden menschenrechtlichen, gesundheitlichen und sozialen Risiken im Zusammenhang mit Leihmutterschaft. Er fordert ein weltweites Verbot aller Formen der Leihmutterschaft. Leihmutterschaft basiere auf sozialen und ökonomischen Machtungleichgewichten. Es liege vielfach keine echte Zustimmung vor, sondern es handle sich um eine durch Armut, Druck oder durch mangelnde Alternativen erzwungene Entscheidung.
Leihmutterschaft, so Alsalem, sei kein Akt der Liebe, sondern eine Form von Gewalt und Ausbeutung. Diese verstärke „patriarchale Normen“, indem sie die Körper von Frauen zur Ware macht und sie zu Objekten degradiere.
Deswegen fordert sie rechtliche Konsequenzen, die sich am „Nordischen Modell“ zur Prostitution orientieren:
- Kriminalisierung der Nachfrage-Seite (Auftraggeber, Agenturen, Kliniken),
- Entkriminalisierung der Leihmütter,
- Ausstiegs- und Unterstützungsprogramme für Betroffene sowie
- Werbe und Vermittlungsverbote.
Europaweite politische Reaktionen
Das EU-Parlament hat am 13. November 2025 die Praxis der Leihmutterschaft verurteilt[16].
Italien z.B. hat schon im Oktober 2024 ein Verbot auf die Nutzung der Leihmutterschaft im Ausland beschlossen[17].
Und wie reagiert Deutschland darauf?
Auch wenn wir in Deutschland ein Verbot der Leihmutterschaft haben, so dürfen Deutsche im Ausland, wo Leihmutterschaf nicht verboten ist, ein Kind bestellen. Das machen auch viele Paare in Deutschland. Deutschland hat schon jetzt ein großes Problem mit Leihmutterschaft.
Deutschland hätte z.B. ein Werbeverbot verlangen können oder wie Italien ein Verbot der Nutzung der Leihmutterschaft im Ausland. Nein, Deutschland reagiert auf diesen Bericht mit der Forderung, die Eizellspende zu legalisieren. Zwar handelt es sich hier um sogenannte „Leftovers“, also Eizellen von Frauen, die im Rahmen einer IVF-Behandlung für sich selbst übriggeblieben sind. Mit dieser Forderung der Frauenunion wird nicht nur ein Spalt der bislang verschlossenen Tür geöffnet, sondern die ganze Tür geöffnet, ohne den tiefgreifenden ethischen Eingriff einer solchen Legalisierung zu berücksichtigen: Diese führt nämlich zu einer bewussten Aufspaltung von genetischer, biologischer und sozialer Mutterschaft.Damit öffnet die CDU die Büchse der Pandora.
Interessant fand ich die Bemerkung von Frau Widmann-Mauz, die in der Diskussion zur Leihmutterschaft nach der Filmvorführung von „9-MONTH CONTRACT“ von einem großen Elefanten im Raum sprach. Auf Anfrage, sagte sie, dass dieser Große Elefant die Schwulen seien, die auch einen Kinderwunsch hätten.
Das hat mich wirklich schockiert, weil es ja für Schwule ganz einfach ist, ihren Kinderwunsch zu erfüllen: Sie tun sich einfach mit einem lesbischen Pärchen zusammen, das auch einen Kinderwunsch hat und gründen zusammen eine Regenbogen-Familie. Es gibt viel mehr lesbische Paare mit Kinderwunsch als Schwule mit Kinderwunsch. Also haben Schwule eigentlich die Wahl. Das wollen sie anscheinend nicht. Warum? Die Antwort scheint offensichtlich: Sie wollen keine reale Mutter in ihrer Familie. Sie wollen das Kind allein besitzen und keine Mutter neben sich haben. Um diesen Kinderwunsch zu erfüllen, brauchen sie eine Leihmutter.
Klar wurde dabei auch, dass Lobbyisten, wie Schwule mit Kinderwunsch, im Bundestag sehr präsent sind. Man kann aber nicht alle Kinderwünsche erfüllen. Es würde mich nicht wundern, wenn weitere dicke Elefanten auftreten, z.B. Transfrauen mit Kinderwunsch. Soll man dann auch auf diese Gruppe Rücksicht nehmen? Man muss Klartext mit diesen Leuten reden. Es geht so nicht! Punkt.
Man muss hier der LGBTQIA+-Bewegung Grenzen setzen. Sie können und dürfen nicht auf Kosten von Frauen ihre Wünsche verwirklichen.
Diese Kinderwunsch-Stimmen von gewissen Lobby-Gruppen scheinen in der Berliner Politik angekommen zu sein. Sie wünschen sich die Legalisierung der „altruistischen“ Leihmutterschaft. Feministische Stimmen werden jedoch zu Experten-Runden kaum eingeladen. Sie scheinen aber die einzigen zu sein, die sich konsequent gegen die reproduktive und sexuelle Ausbeutung der Frauen einsetzen und die Würde der Frauen schützen.
Mit einem exponentiellen Wachstum dieser Baby-Industrie kann die Politik zusätzlich unter Druck geraten. 2024 Betrug der Umsatz 19 Milliarden Dollar, 2025 waren es 27 Milliarden und es wird geschätzt, dass im Jahr 2034 der Umsatz circa 210 Milliarden Dollar[18] betragen wird.
Deshalb ist meine Bitte an die Politik: Schließt die Stimmen der Feministinnen, die gegen eine reproduktive Ausbeutung sind, nicht aus! Hört uns an! Wir sind extrem wichtig!
Dr. Ingeborg Kraus
Quellentext:
[1]TDF – Städtegruppe Tübingen; https://frauenrechte.de/mitmachen/staedtegruppe/staedtegruppenuebersicht/tuebingen
Frauenfilmtage Tübingen: https://www.frauenfilmtagetuebingen.de/index.htm
[2]9-MONTH CONTRACT (dt.: „Mutter unter Vertrag“), georgisch-bulgarisch-deutscher Dokumentarfilm von 2025, Regie: Ketevan Vashagashvili; https://vincent-productions.com/9-month-contract/
[3]Ulrike Putz, 01.10.2020. In: NZZ: „Zehntausende Frauen in Indien befreien sich mittels Leihmutterschaft jährlich aus der Armut. Künftig soll sie jedoch nur noch unentgeltlich erlaubt sein“;
[4]Marie Josèphe Devillers. Vorsitzende der International Coalition for the abolition of Surrogate Motherhood. Ein Zusammenschluss von 36 Organisationen aus 12 Ländern. Ein Vortrag im Rahmen einer WDI Konferenz am 15.03.2021: https://www.youtube.com/watch?v=pBavgVeKBTQ
[5]Surrogacy associated with higher risk of severe pregnancy outcomes. 23.09. 2024. In: Data Discovery Better Health; https://www.ices.on.ca/news-releases/surrogacy-associated-with-higher-risk-of-severe-pregnancy-outcomes/;The Studie „Severe Maternal and Neonatal Morbidity Among Gestational Carriers: A cohort Study” wurde in „Annals of Internal Medicine“ veröffentlicht. Autoren:Velez MP, Ivanova M, Shellenberger J, Pudwell J, Ray JG.
[6]Andrea D A C Smith, Kate Tilling, Scott M Nelson, Debbie A Lawlor. Live-Birth Rate Associated With Repeat In Vitro Fertilization Treatment Cycles. December 2015. In: National Library of Medicin;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/26717030/#:~:text=In%20all%20women%2C%20the%20live,among%20women%20using%20donor%20oocytes.
[7]Renate Klein: „Mietmutterschaft“. 2022. Spinifex Verlag. Seite 20-21.
[8]FESKOV – Human Reproduction Group: https://leihmutterschaft-zentrum.de
[9]„Es gibt keine Statistik darüber, wie viele Kinder aus Leihmutterschaft in Deutschland leben. 2017 berichtete die britische Zeitschrift „The Economist“ von 2200 auf diese Weise in den USA ausgetragenen Kindern allein im Jahr 2014. 400 Kinder wurden 2016 in Großbritannien von Leihmüttern geboren. Eine von vielen bei Europäern beliebte indische Klinik habe von 2004 bis 2015 mehr als 1000 Babys gezeugt und entbunden.“ In: Tagespiegel: „Leihmutterschaft: Gesetzesbruch für den Kinderwunsch“. 27.02.2018. https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/gesetzesbruch-fur-den-kinderwunsch-5283226.html
[10]Sören Kittel. „Immer häufiger wollen Singles mit einer Leihmutter Vater werden“. Zum dritten Mal kommt die Messe „Men Having Babies“ nach Deutschland. 02.10.2025. In: Mannschaft. https://mannschaft.com/a/leihmutter-men-having-babies-in-berlin
[11] ZDF, Unbubble: „Legalisierung Leihmutterscahft: Ein Kind um jeden Preis?“ 08.05.2024. Link: https://www.zdf.de/video/talk/unbubble-100/leihmutterschaft-legalisierung-deutschland-100
„Helen Frey wurde mithilfe einer Eizellspende gezeugt und durch eine Leihmutter in den USA ausgetragen. Aufgewachsen ist sie im Schwarzwald, seit zwei Jahren lebt sie in ihrem Geburtsland in Los Angeles. „Theoretisch habe ich drei Mütter – eine Eizellspenderin, eine Leihmutter und eine soziale Mutter.“ Ihre Identitätsgeschichte ist für die 22-Jährige nicht einfach. Helen ist der Meinung, dass man den Kinderwunsch nicht über alles stellen könne.“
[12]„Eggsploitation“. Dokumentarfilm. Regie: Justin Baird, Jennifer Lahl. Vereinigte Staaten. https://www.imdb.com/de/title/tt2278933/
Hier auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=jAMrwAGR3GA
Amanda Kate Winkelman. „Eggsploitation“ reveals egg donor danger. 18.03.2011. In: Baptist Press. https://www.baptistpress.com/resource-library/news/eggsploitation-reveals-egg-donor-dangers/#:~:text=WASHINGTON%20(BP)%2D%2DThe%20fertility%20industry%20has%20a%20dirty,the%20Center%20for%20Bioethics%20and%20Culture%20Network.
[13]Christian Heinrich. „Abgelanbelt – und weg. 17.05.2010. In: Süddeutsche Zeitung. https://www.sueddeutsche.de/wissen/studie-zu-leihmutterschaften-abgenabelt-und-weg-1.583747
[14]Die UN-Kinderrechtskonvention – https://www.unicef.de/informieren/ueber-uns/fuer-kinderrechte/un-kinderrechtskonvention
[15]„UN expert calls for recognition of surrogacy as system of violence, exploitation and abuse, urges abolition“. 10.10.2025. United Nations. https://www.ohchr.org/en/press-releases/2025/10/un-expert-calls-recognition-surrogacy-system-violence-exploitation-and-abuse
Hier zum vollständigen Bericht: https://docs.un.org/en/A/80/158
[16]„EU-Parlament verurteilt Praxis der Leihmutterschaft. Neue Resolution soll Frauen wirksamer schützen“. 16.12.2025. In: Bistum Regensburg.
https://bistum-regensburg.de/news/eu-parlament-verurteilt-praxis-der-leihmutterschaft
[17]„Italien verbietet Leihmutterschaften auch im Ausland. 16.10.2024“. In der ZEIT. https://www.zeit.de/politik/ausland/2024-10/italien-leihmutterschaft-ausland-verbot
[18]„Wenn Babys zur Ware werden: Das Leihmutter-Business.“ ARD team.recherche
Leihmutterschaftsmarkt Größe und Anteil 2025 – 2034. April 2025. In: Global Market Insights. https://www.gminsights.com/de/industry-analysis/surrogacy-market




