Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Trauma und Dissoziation bei Kindern und Jugendlichen

Die DGTD ladet alle Professionellen ein, die mit traumatisierten Menschen und in diesem Jahr besonders mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Die Jahrestagung findet in Berlin vom 23. bis 24.09.2016 statt.

Es werden Themen vertieft, die in der Arbeit mit sexuell traumatisierten Menschen sehr hilfreich sein werden: 
* Sexualisierte Gewalt im Zeitalter des digitalen Exhibitionismus. * Rituelle / organisierte Gewalt: Folgen für Kinder und ihre Familien. * Traumasensible Ausstiegsbegleitung. * Überlebensstrategie Dissoziation bei häuslichen und anderen Gewalterfahrungen. * Traumapädagogik in Helfersystemen.

Was macht Gewalt mit Kindern? Was geschieht in ihrem noch reifenden Gehirn, wenn der Stress durch Vernachlässigung, seelische Qualen und körperliche oder sexualisierte Gewalt unerträglich wird?

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Weitere Infos finden sie unter folgendem Link: http://www.dgtd.de/tagung-2016/programm/freitag/

Saarbrücken: 15.04.2016 in der Gender Bibliothek

Der Verein Hadassah initiative féminine und die FrauenGenderBibliothek Saar laden ein zum Fachvortrag „Trauma als Voraussetzung für und Folge der Prostituierung“ von Frau Dr. Ingeborg Kraus. Führende deutsche TraumatherapeutInnen fordern die gesetzliche Einführung eines Sexkaufverbots.

In ihrem Vortrag erläutert Frau Dr. Ingeborg Kraus, dass frühe Traumata den Weg in die Prostitution bahnen und welche Folgen die Prostituierung für Frauen und Männer hat.

Die Veranstaltung richtet sich an ein Fachpublikum aus den Bereichen Psychotherapie, Medizin und Sozialarbeit sowie an die interessierte Öffentlichkeit. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Die Veranstaltung wird von der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes mit 5 Fortbildungspunkten akkreditiert.

Hier kann der Vortrag nachgehört werden: http://www.frauengenderbibliothek-saar.de/blog/zum-nachhoeren/

Saarbrücken

Konferenz in Straßburg: Prostitution und Gesundheit

Frankreich hat am 06.04.2016 die Freierbestrafung gewählt. Ein historischer Tag und ein großer Schritt zum Abbau des Systems Prostitution. Zu diesem Anlass organisiert der Verein „Mouvement du Nid“, der im wesentlichen auch zu diesem Erfolg beigetragen hat, eine Konferenz zum Thema „Prostitution und Gesundheit“. Frau Dr. Kraus wird über „Trauma und Prostitution“ referieren.

Strasbourg

Fachtagung in München 4./5.12.2015: Über die Schäden durch die Prostitution

Diese Fachtagung zentriert sich auf den Aspekt der Schäden durch die Prostitution, weil die Bundesregierung auch in ihrem neuen Gesetzentwurf Prostitution als Normalität behandelt und die Realität in der Prostitution völlig ignoriert: die Entwürdigung der Frauen, die physische und psychische Verletzung, die Traumatisierung, die Gewalt durch die Sexkäufer.

Die US-amerikanische Psychologin und Forscherin Dr. Melissa Farley wird zum ersten Mal nach Deutschland kommen und über ihre zahlreichen Forschungsergebnisse zu Gewalterfahrungen von prostituierten  Frauen sprechen.

München1München2

Elendsprostitution – eine Schande für Deutschland

Donnerstag, 23.04.2015, 19:30  in Herrenberg, Alte Turnhalle, Seestraße 29.

Gäste: Sozialministerin Katrin Altpeter, Mdl; Jana Koch-Krawczak, Aussteigerin; Dr. Ingeborg Kraus, Trauma-therapeutin;  Manfred Paulus, Kriminalhauptkommissar a.D.

Moderation: Dr. Susanne Kaufmann, SWR.

Begrüssung durch die Stadt Herrenberg: Bürgermeisterin Gabrielle Getzeny, Gleichstellungsbeauftragte Birgit Kruckenberg-Link.

Flyer zur Veranstaltung: KOR-0143-007_Einladung

Resultat der CSW bei der UN in New York: ein offener Brief an die Bundeskanzlerin!

Anfang März fanden in der UN in New York anlässlich des 20. Jahrestags der Vierten Weltfrauenkonferenz in Peking von 1995 mehrere internationale Treffen und Veranstaltungen statt.

Mit dabei waren zahlreiche Nichtregierungsorganisationen, die sich mit dem Thema sexueller Ausbeutung und Gewalt befassten, darunter mit der Prostitution. Aus Deutschland war die Trauma-Expertin Dr. Ingeborg Kraus vertreten, die dort zur Bedeutung von Traumatisierung im Zusammenhang mit Prostitution sprach.

Bei diesen Expertinnentreffen wurde ein Brief an die deutsche Kanzlerin verfasst, der Deutschland auffordert, international anerkannte Resolutionen und Richtlinien zu Prostitution und zu Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung endlich anerkennen und verantwortlich umzusetzen; die Initiative dazu ergriffen Dr. Ingeborg Kraus und die Coalition against Trafficking in Women (CATW international) unter der Leitung von Taina Bien-Aimé.

Der Brief wurde innerhalb von wenigen Tagen von mehr als 130 Individuen und NGOs aus der gesamten Welt unterzeichnet. Er ging am Montag, den 23. März 2014 abends an die Kanzlerin und an zahlreiche deutsche Zeitungen. EMMA hat bereits darüber berichtet, auf weitere Pressereaktionen, und vor allem auf die Reaktion der Politik, sind wir gespannt.

Hier der EMMA Artikel: http://www.emma.de/artikel/prostitution-un-konferenz-98-organisationen-ruegen-merkel

Hier der offene Brief:  https://stopsexkaufdotorg.files.wordpress.com/2015/03/lettertochancellorangelamerkel-2.pdf

Und die deutsche Übersetzung des Briefes: Letter+to+Merkel+deutsch-3_-1_

Commission on the Status of Women 2015 in New York

9. – 20. März 2015 in New York, UN-Hauptquartier, USA.

UN-Women-logo csw59

Zum 59. Mal findet die CSW (Commission of the Status of Women) vom 9. bis zum 20. März 2015 in den UN-Hauptquartieren in New York statt. Dr. Ingeborg Kraus wurde zur Teilnahme an folgendem Forum eingeladen:

20 Years After Beijing:
„Prostitution, Sex Trafficking and the Question for Equality“
–  New Voices, New Models, New Solutions  –

Weitere Teilnehmerinnen: Rachel Moran (Gründerin und Vorsitzende von SPACE INternational, Autorin des Buches „Paid For: My Journey Through Prostitution“), Vednita Carter (ebenfalls eine Survivor, Gründerin und Vorsitzende von „Breaking Free“ in Minnesota) und Dr. Melissa Farley (Gründerin und Vorsitzende von „Prostitution Research and Education“).

Frau Taina Bien-Aimé, Geschäftsführerin der Coalition gegen Frauenhandel, wird dieses Diskussionsforum leiten.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.unwomen.org/en/csw/csw59-2015