Archiv der Kategorie: Veranstaltung

Conference on the sex trade. Stockholm 02.10.2017

Mit Gail Dines und Ingeborg Kraus. 

1999 hat Schweden den Weg der Freierbestrafung eingeschlagen, Deutschland hat sich 2002 für die Legalisierung der Prostitution entschieden. 15 Jahre danach: Was sind die Resultate? In welchem Land erfahren die Frauen in der Prositution mehr Schutz? Wie wirken sich die Gesetze auf die Gesellschaft aus? Welches Modell ist am effektivsten im Kampf gegen den Menschenhandel? Es ist Zeit Bilanz zu ziehen.

Program:

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Unterschreiben Sie die Petition!

Die Gesetzesform zur Prostitution ist im Juli 2017 umgesetzt worden. LobbyistInnen jubeln schon jetzt über dieses „Prostitutionsschutzgesetz“, das ihnen kaum Grenzen setzt. Die wichtigsten Punkte fehlen oder sind bis zur Wirkungslosigkeit aufgeweicht. Mit solch einer „Reform“ wird Deutschland auch in Zukunft ein Eldorado für Frauenhändler und Einreiseland für Sextouristen bleiben. Das muss gestoppt werden!

Das Bündnis „Stop Sexkauf“ fordert eine grundlegende Neuausrichtung des Prostitutionsgesetzes in Deutschland und hat eine weltweite Petition in 5 Sprachen gestartet. Im Ausland sind namhafte Organisationen „entsetzt“ über die inhumanen Verhältnisse im deutschen Prostitutionsgewerbe und international steht das Pro-Prostitutionsland Deutschland heute fast allein da. Diese Petition drückt auch eine weltweite Empörung gegenüber Deutschland aus! Wir brauchen dringend Eure/Ihre Hilfe, daher bitten wir um Unterzeichnung und Weiterleitung dieser Petition!

Hier kommen Sie zur Petition

World Congress on Women‘s Health – Dublin

Title: 15 Years after adoption of the legalization of prostitution in Germany, evaluating the impact on and the consequences for women‘s mental health.

Presenter: Dr. Ingeborg Kraus

Where: 07.02.2017 in Dublin – http://iawmh2017.org/wp/

Introduction/Objective: Germany instituted a law in 2002 that legalized prostitution without any regulation in an attempt to normalise it as a job like any other. It was put in place because it was argued that it wasn’t prostitution that was traumatizing but the stigmatization of these women by society. Fifteen years after passing the law, my colleagues in the field of Psychology and I have analysed the impact of the law on prostition itself and on womens health. This symposium will present the key observations based on direct clinical work & analysis of patient studies, of the mental health impacts of prostitution on women involved in the German sex industry over the last 15 years. I will outline positive approaches as medical practitioners to support and assist women who suffer mental ill-health as a consequence of this experience, and finally; to reflect on a number of recommended policy changes with the objective of more broadly improving the situation. Weiterlesen

Die Sexkäufer im Fokus: München am 03.12.2016

Diese Fachtagung setzt sich kritisch mit dem Sexkäufer auseinander. Der gängigen Verharmlosung und Romatisierung der Sexkäufer wird auf dieser Fachtagung die Wirklichkeit entgegengesetzt: Frauenverachtung, Dominanzwünsche, Gewaltfantasien und reaktionäre Vorstellungen von Sexualität und Männlichkeit. Im Deutschland der weltweit krassensten legalen Prostitutionsindustrie lernen Frauen/Mädchen und Männer/Jungen täglich, dass die sexuelle Benutzung des Frauenkörpers durch Männer normal und käuflich ist. Dem stellt sich Stop Sexkauf energisch entgegen und fordert ein Ende der Prostitution mit dem Mittel der Freierbestrafung. 

Vor dem Hintergrund der längst vielfach widerlegten These des männlichen Sexualtriebs, der Befriedigung verlange, stellt eine staatliche unterstützte, ständig wachsende Prostitutionsindustrie den Männern kollektiv eine scheinbare „Entlastung“ bereit und zementiert damit eine patriarchale Grundstruktur, die eine menschen- und geschlechtergerechte Gesellschaft blockiert.

Auf dieser Fachtagung werden Argumente für die Unausweichlichkeit der Freierbestrafung mit: Aussteigerinnen, Ergebnissen der Freierforschung und mit einem Bericht über Zero Macho, Arbeit mit Männern und Jungen gegen Prostitution. Ferner berichten Mitarbeiterinnen von Mouvement du Nid, der größten Organisation von AktivistInnen gegen Prostitution in Frankreich mit Berichten zu Freierforschung, sowie dem Gesetz der Freierbestrafung in Frankreich und wie es sich aktuell auswirkt.

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Vancouver/Kanada vom 19.09. bis 20.09.2016: International approches to prostitution: Sweden, Germany, Canada.

Prostitution wird weltweit kontrovers diskutiert, auch in Kanada. Die Veranstaltung am 20. September in Vancouver will die unterschiedlichen Modelle diskutieren, die Schweden und Deutschland eingenommen haben. Die Redner werden ebenfalls das neue kanadische Prostitutionsgesetz prüfen, mit dem Fokus auf Vancouver.

Am Tag davor findet ein 3-stündiges Training für Professionelle, die mit Opfern sexueller Ausbeutung arbeiten, statt.

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